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Die Zahngesundheit unserer Fellnasen


 Warum Trockenfutter nicht gegen Zahnstein hilft

Zahnbelag, Maulgeruch oder Zahnstein sind für mich keine reinen Zahnprobleme. In den meisten Fällen liegt die Ursache tiefer – nämlich in der Ernährung und im inneren Gleichgewicht des Körpers.

Hunde und vor allem Katzen sind Fleischfresser. Ihr Gebiss ist dafür gemacht, Beute zu packen und zu zerreißen – nicht, um Nahrung wie wir Menschen zu kauen. Auch ihr Speichel funktioniert anders: Im Gegensatz zum Menschen enthält der Speichel von Hunden und Katzen keine Verdauungsenzyme. 

Die Verdauung beginnt also erst im Magen und nicht im Maul. Dazu kommt, dass unsere Fellnasen ihre Nahrung nicht kauen, sondern eher herunterschlingen.

Genau deshalb greift die Aussage, Trockenfutter würde die Zähne reinigen, aus meiner Sicht zu kurz.

Ist die Ernährung nicht passend, kann das die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen – und genau das zeigt sich dann oft über Zahnstein, Beläge oder unangenehmen Maulgeruch.

Mein Ansatz ist deshalb immer ganzheitlich: Eine artgerechte, natürliche Fütterung  kombiniert mit sinnvollen Ergänzungen, kann hier einen großen Unterschied machen. 
Achte bei der Fütterung und auch bei Leckerlis darauf, dass kein Zucker enthalten ist, dafür aber möglichst viel hochwertiges Fleisch oder Fisch. Ebenso wichtig ist es, die Darmflora gezielt zu unterstützen, denn auch sie hat einen direkten Einfluss auf die Maulgesundheit.

Zur Unterstützung empfehle ich gerne Pro Dentax-Enzyme von Anifit. Viele machen die Erfahrung, dass sich Zahnstein nach einigen Wochen deutlich verbessert und sich leichter entfernen lässt. Auch zur Prophylaxe kann es gut eingesetzt werden. Das enthaltene Seealgenmehl ist reich an Jod und liefert wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und Natrium sowie Aminosäuren und Vitamine, was sich zusätzlich positiv auf den Stoffwechsel auswirken kann.
Ergänzend habe ich auch mit Fortan Zahnpflege sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich sprühe es direkt auf die Zähne und gehe danach mit einem Zahnpad darüber. So lassen sich Beläge sanft lösen und die Zähne zusätzlich pflegen.
Prophylaktisch kann man Zahnpads oder Zahnreiniger zusammen mit Fortan Zahnpflege  benutzen, man kann damit auch versuchen bereits vorhandene Belege zu lösen, vor allem in Kombination mit einer Futterumstellung und dem Pro Dentax, habe ich super Erfahrungen gemacht. Je nach Härtegrad 1-2 täglich oder oder 1-2 mal die Woche. Im Anschluss verteile ich gerne noch etwas Kokosöl auf dem Zahnfleisch, um es zusätzlich zu pflegen. 


Natürlich gibt es auch Faktoren wie Veranlagung oder Zahnstellung, die eine Rolle spielen können. Aber die Ernährung und Pflege ist einer der wichtigsten Hebel, den du aktiv beeinflussen kannst.






 
 
 
 
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