Meine Fellnasen im Überblick
vom Verein bis zum Napf
Luna – von der Straße direkt ins Herz
Luna (früher Herra) ist ein bulgarischer Straßenhund und wurde als Welpe zusammen mit zwei Geschwistern ohne Mama in einem Karton gefunden.
Sie kommt aus dem Tierschutz über den Verein Herz für Pfoten e. V.
Mit sieben Monaten kam Luna zu uns.
Natürlich mussten wir ihr altersentsprechend noch sehr viel beibringen. Es war eine sehr intensive Lernphase mit ordentlich Action, Chaos und ganz viel Herz. Aber es hat sich alles mehr als gelohnt, denn sie wurde schnell zu unserem perfekten Familienhund.
Durch diesen schweren Start ins Leben merkt man, dass in der Frühprägung gewisse Dinge einfach nicht stattfinden konnten. Deswegen ist und bleibt sie eine eher schreckhafte Hündin. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr mutig und neugierig, was in vielen Situationen ein großer Vorteil ist.
Sie schreckt im ersten Moment zwar manchmal zurück, ist aber direkt danach wieder vorne mit dabei, um zu schauen, zu schnüffeln und die Situation für sich einzuordnen. Und wenn sie das Gefühl hat, dass ihre Familie in Gefahr sein könnte, ist sie stets aufmerksam und präsent – ohne dabei aggressiv zu sein.
Luna ist ein Retriever-Windhund-Mix und macht dieser Mischung wirklich alle Ehre. Sie ist wild, verspielt und blitzschnell unterwegs. Außerdem liebt sie es, im Wasser zu spielen.
Sie ist nicht einfach nur ein Hund, sondern ein vollwertiger Teil unserer Familie – und genauso verhält sie sich auch. Sie spürt sofort, wenn es uns gut oder schlecht geht, nimmt Anteil, ist unglaublich feinfühlig, eine echte Kuschelmaus und mein Seelenhund.
Gesundheitlich kam Luna leider schon mit Problemen zu uns. Sie hat bis heute ein sehr empfindliches Magen-Darm-System. Selbst positiver Stress oder das falsche Leckerli können bei ihr schnell zu weichem Stuhl führen.
Nach etwas Ausprobieren haben wir aber eine Ernährung gefunden, die für sie richtig gut funktioniert. Gerade am Anfang haben mir dabei von AniFit das Gockels Duett, die Darmaufbaukur und die Morsche Karottensuppe sehr geholfen.
Im Juni 2026 wird sie schon fünf Jahre alt – unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. Und ich bin jeden einzelnen Tag dankbar, dass sie ihren Weg zu uns gefunden hat.
Eine Fellnase bedeutet immer Verantwortung und Arbeit – und gerade im Tierschutz ist es oft eine kleine Überraschungstüte. Aber es lohnt sich immer, einer Seele ein neues, schönes Leben zu schenken. Diese Tiere sind unendlich dankbar und tragen so viel Liebe in sich.
In liebevoller Erinnerung an unseren Timmy
Auf diesem Foto seht ihr Luna mit Timmy (früher Tommy). Er war ihr Hundekumpel, als Luna bei uns eingezogen ist.
Timmy kam ebenfalls aus Bulgarien von der Straße aus dem gleichen Verein. Dort verlor er ein Auge und musste zuvor bereits unglaublich viel Leid erfahren. Mit etwa fünf Jahren fand er schließlich seinen Weg zu uns.
Leider verstarb Timmy im September 2024 im Alter von etwa 12 Jahren. In seinen letzten Lebensjahren litt er zusätzlich an einer Nierenerkrankung und trug deshalb am Ende eine Windel, wie man auf dem Bild sehen kann.
Wir sind unendlich dankbar, dass wir Timmy noch eine schöne und liebevolle Zeit schenken konnten.
Babbo – vom Straßenkämpfer zum Gute-Laune-Chef
Babbo (früher Arthur) ist – wie Luna – ein bulgarischer Straßenhund und wurde in sehr schlechtem Zustand gefunden.
Er ist ein Zwergpinscher Mix, ca. 2,5 Jahre alt und kommt von dem Verein Hilfe für bulgarische Pfoten. Aufgrund seines Verhaltens und seiner sehr guten Zähne schätze ich ihn sogar etwas jünger ein.
Seit Oktober 2025 gehört er zu unserer Familie.
Er kam fast ein Jahr nach Timmys Tod zu uns. Etwa drei Monate nach Timmys Tod bin ich leider schwer erkrankt, und umso schöner ist es, dass Babbo seitdem wieder so viel Lebensfreude in unseren Alltag bringt.
Der kleine Mann ist fast taub.
Wenn er etwas hört, dann meist nur tiefe Töne und auch diese kann er nicht einer Richtung zuordnen.
Somit macht es das Training etwas schwieriger, doch wir beide lernen fleißig Zeichensprache und so klappen mittlerweile auch die Kommandos Sitz, Komm oder Aus sehr gut.
Ansonsten beeinträchtigt es ihn erstaunlich wenig.
Natürlich muss man im "Freilauf" gewisse Abstriche machen und besonders aufmerksam sein, aber ansonsten kommt er damit super zurecht.
Er ist kein bisschen schreckhaft, zurückgezogen oder aggressiv – ganz im Gegenteil.
Er ist ein liebenswerter kleiner Terrorzwerg, der mit seiner penetrant-liebevollen Art den ganzen Tag gute Laune verbreitet.
Am liebsten möchte er spielen, kuscheln und einfach mittendrin sein.
Ich weiß nicht, ob es aufgrund seines Handicaps ist oder einfach rassetypisch – aber er ist oft sehr aufgedreht und unruhig.
Aber auch das haben wir super reguliert bekommen und der kleine Zwerg hat sich unfassbar gut in unser Familienleben integriert und orientiert sich super an Luna.
Als Babbo zu uns kam, hatte er am Bauch und an den Innenseiten der Beine kaum Fell.
Die Ursache kenne ich nicht, aber man sieht, dass er sich langsam erholt und das Fell überall wieder nachwächst.
Eine tolle Unterstützung dabei ist die hochwertige Fütterung mit AniFit und der Zusatz von Fell-Fit.
Wie bei jedem neuen Familienmitglied waren die ersten Wochen aufregend, intensiv und zeitaufwendig.
Man weiß gerade im Tierschutz nie zu 100 %, was man bekommt – aber genau das macht diese Hunde so besonders.
Es ist Arbeit, Geduld und Herz – aber es lohnt sich immer.
Tierschutzhunde schenken so viel Liebe, Vertrauen und Lebensfreude zurück.
So füttere ich Luna & Babbo
Grundprinzip:
2/3 AniFit Nassfutter
1/3 selbst gekochtes Gemüse (oder Kartoffelflocken von AniFit)
Rezept für die Beilage:
2 kg Kartoffeln (geschält)
2 kg Möhren (gewaschen)
Weich kochen und abkühlen lassen
2 EL Kokosöl
2 EL Leinöl
2 TL Oregano unterrühren
In 3-Tages-Portionen einfrieren.
Die Basis ist hochwertiges Nassfutter von AniFit.
Beim Futterwechsel starte ich fast immer mit Gockels Duett, weil es besonders sanft zu Magen und Darm ist. Mittlerweile kann selbst Luna jede Sorte von AniFit problemlos fressen, denn häufig liegt das Problem nicht am Protein, sondern an den Zusatz- und Füllstoffen minderwertiger Futtersorten.
Gefüttert wird im Verhältnis:
2/3 AniFit Nassfutter + 1/3 Selbstgekochtes
Zum Beispiel:
Wenn ein Hund 600 g Futter pro Tag bekommt, sind das 400 g AniFit Nassfutter und 200 g selbst gekochtes Gemüse.
Ich friere mir dann passend 3-Tage-Portionen ein (z. B. 600 g gekochtes Gemüse für 3 Tage).
Warum die Öle?
Leinöl liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren und ist gut für Haut und Fell.
Kokosöl kann Haut und Fell unterstützen und liefert zusätzliche Energie.
Oregano gebe ich persönlich gern dazu, weil ich das Gefühl habe, dass es das Magen-Darm-System stärkt und robuster gegenüber Parasiten macht. Seit ich regelmäßig Kokosöl und Oregano ergänze, brauchen wir – nach meinem persönlichen Empfinden – nur sehr selten eine Wurmkur.


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